Die richtige E-Gitarre für Einsteiger
So viele verschiedene Rock-Genres es gibt, genauso viele verschieden E-Gitarrenarten gibt es. Am besten müsstet ihr wissen, in welche Rockrichtung es gehen soll, doch wer weiss das am Anfang schon? Viele Einsteiger sind von der Vielfalt regelrecht erschlagen und stehen in einem Gitarrengeschäft meist vor einem großen Fragezeichen und einem haufen Holz.
Zu allererst einmal steht das E bei E-Gitarre für elektrisch. Das heisst ihr braucht „Strom“ bzw. einen Gitarrenverstärker. Denn ohne Strom klingt eine E-Gitarre nicht wirklich toll und ist auch nicht sehr laut. Bei der Herstellung werden oft Ahornholz, Erlenholz oder auch Pappelholz verwendet. Bei E-Gitarren in den oberen Preisklassen wird in der Regel Mahagoni verwendet. Die populärsten Gitarrenformen sind z.B. die „Stratocaster“ oder „Les Paul“ E-Gitarren. Stratocaster Gitarren findet man sehr oft im Rock und Blues wieder und haben normalerweise drei einzelne (sogenannte Single Coils) Tonabnehmer, über welche die Saitenschwingungen übertragen werden. Les Paul E-Gitarren werden gerne von Musikern aus der Heavy Rock und Heavy Metal genre gespielt und haben einen „härteren“ Klang. Normalerweise werden in Les Paul E-Gitarren zwei sogenannte Humbucker verwendet, die den typischen Klang einer solchen Gitarre unverkennbar machen.
Die bekannteste Marke für Stratocaster heisst Fender, für Les Paul Gitarren ist es Gibson.
Natürlicht gibt es noch hunderte weitere Gitarrenhersteller mit absolut unterschiedlichen Formen.
Als Einsteiger will man jedoch prinzipiell einfach drauf loslegen, daher solltet ihr darauf Wert legen, dass eure zukünftige Gitarre ein recht großes Spektrum an Sounds abdecken kann. Da man grade am Anfang viel experimentiert und probiert, eignen sich Gitarren mit Singlecoils und Humbucker Tonabnehmer kombiniert. Komplettsets für Einsteiger mit E-Gitarre und Verstärker gibt es schon für rund 200 Euro.

